Hinweis schließen!

Hinweis!


Sie benutzen den veralteten Internet Explorer 11. Dieser Browsers wird von Microsoft nicht mehr regelmäßig mit Updates versehen. Aus Sicherheitsgründen und um Ihnen eine zeitgemäße Darstellung und die bestmögliche Benutzererfahrung zu bieten, unterstützen wir diesen Browser nicht mehr. Wir empfehlen für die optimale Nutzung der Website die aktuelle Version eines modernen, sicheren und standardkonformen Browsers wie Google Chrome, Mozilla Firefox, Safari (nur Mac) oder Microsoft Edge zu nutzen.

Eritrea-Einsatz 2024


Einige Überraschungen und damit verbundene Neuigkeiten warteten auf uns:

  1. Wir arbeiteten erstmals nur im Städtischen Edaga Hamus Krankenhaus, dessen Mitarbeiter uns aber aus vergangenen Einsätzen bereits kannten.
  2. Die ärztliche Leitung hat von Dr. Kifleyesus Tedla auf Dr. Dawit Estifano gewechselt.
  3. Unsere Vorbereitungen, entsprechend den schriftlichen Wünschen im Vorfeld (hauptsächlich Ultraschall-Weiterbildung für Hebammen) waren kein Thema mehr. Das erforderte eine inhaltliche Neuplanung des Einsatzes.
  4. Ein uns nicht bekannter staatlicher Feiertag (08.03. als Weltfrauentag) setzte unsere zeitlichen Zielvorstellungen etwas außer Kraft.
  5. Eine andere deutsche Expertengruppe von Archemed, die nach Keren ins Mutter-Kind-Zentrum zum Einsatz reiste, begeisterte uns mit ihren Berichten und interessanten Informationen.
  6. Der Examenstag wurde durch Gruppenpräsentationen zu vorgegebenen Themen inhaltlich neugestaltet und war ein voller Erfolg.

Dr. Beurer arbeitete morgens meist im OP, unterstützte, leitete an, verfolgte wachen Auges die Abläufe und zog Schlussfolgerungen für die zukünftige Zusammenarbeit. Danach hielt er Fachvorlesungen und unterstützte praktische Übungen zur jeweiligen Thematik.

Edeltraut fand sich im Kreißsaal ein und hatte ihre Freude mit den Hebammenkolleginnen beim Bed-Side-Teaching. Sie versuchten, ihr neu erworbenes Wissen sofort in der Praxis anzuwenden, z.B. bei Beckeneinschätzungen oder entsprechenden unterstützenden Gebärpositionen.

Insgesamt ziehen wir eine positive Bilanz unseres Einsatzes, haben aber auch festgestellt, dass durchaus noch Verbesserungen möglich sind. Das gemeinsame Team war in jedem Fall eine große Bereicherung, die nicht nur durch fachlichen Austausch glänzte, sondern auch Anlass zum fröhlichen, abendlichen Zusammensein bot.